ist es nicht nur, den Kindern und Jugendlichen auf lebendige und spaßbetonte Weise andere Sprachen nahe zu bringen, sondern auch soziale Fähigkeiten zu fördern und andere Kulturen kennen und verstehen zu lernen.
Toleranz und Respekt anderen gegenüber, egal ob Junge oder Mädchen, weiß oder braun, christlich, muslimisch oder atheistisch ist die Grundlage des Zusammenseins in unserem kleinen Camp-Kosmos.
Wir möchten den Kindern Freundschafts- und Gruppenerlebnisse vermitteln als Gegenpol zu einer Freizeit, in der Computer und Fernsehen eine große Rolle spielen.
Nicht zuletzt soll jeder Camper seine eigenen Fähigkeiten entdecken und entfalten können. Vielleicht indem er oder sie sich mit den ersten Brocken Schulenglisch mit der Teamerin aus Amerika verständigen kann, oder die Bewegungen beim Tanzen oder während eines spannenden Geländespiels genießt, Spaß daran findet, einmal auch kindisch und ausgelassen zu sein oder stolz darauf, einen Dialog für das Theaterstück entwickelt zu haben.
...alles auf Englisch! You can do it! Andere Sprache - no problem!
Wir bringen nicht die Kinder ins Ausland, wo sie oft auch nur mit anderen deutschen Kindern in Kontakt kämen, sondern holen die Teamer aus ihrem Heimatland zu uns. Sie kommen aus vielen verschiedenen Ländern der Welt und bringen nicht nur ihre Sprache, sondern auch Lieder, Geschichten, Spiele und ihre kulturellen Erfahrungen mit.
Die Kombination aus (ausschließlich) Englisch (*bzw. Französisch oder Spanisch) sprechenden Betreuern und einem durchgängigen Programm, in dem viele Spiele und Aktivitäten die Kinder zum Englisch* sprechen animieren, bewirkt eine hohe Präsenz der Camp-Sprache.
sind nicht unbedingt neu. Schon Konfuzius sagte:
Erzähle mir und ich vergesse –
zeige mir und ich erinnere -
lass mich es tun und ich verstehe.
Die moderne Lernforschung drückt es so aus:
„Wenn Lernen passiv erfolgt, ist das Gehirn nicht angeschaltet. Unser Gehirn muss Informationen testen, wiederholen oder jemand anderem erklären, um sie im Gedächtnis zu verankern. Wenn Lernen passiv erfolgt, speichert das Gehirn nicht, was ihm angeboten wurde.“
Lernen sollte also ein Prozess sein, bei dem die Kinder aktiv sind! Das ist der Fall, wenn es ihnen Spaß macht, wenn sie gefordert, aber nicht überfordert werden, wenn sie in einer Gruppe gleichaltriger sind und Freiheit zum Experimentieren haben. Diese Umgebung schaffen wir während der Camps.
Auch dass es verschiedene Lerntypen gibt, bzw. verschiedene Arten, Wissen aufzunehmen, ist inzwischen ein Allgemeinplatz. Aber alle vorhandenen Begabungen anzusprechen, und somit jedem Lerntyp das Lernen zu ermöglichen, gelingt nur in einer Situation, in der auch Bewegung, Musik, Kreativität und die Gruppe als soziale Umgebung einbezogen wird.
Aber der Lernstil verändert sich auch kollektiv: „Untersuchungen zeigen, dass die meisten Schüler praktisches Lernen dem theoretischen vorziehen.
Diese Ergebnisse sind nicht weiter überraschend, wenn man bedenkt, dass das Leben schneller, lauter und bunter geworden ist. Alles verändert sich schnell, junge Menschen sind damit konfrontiert und wollen aktives und experimentelles Lernen.
In den Sprach-Camps setzten wir diese Erkenntnisse um, indem wir ein soziales Klima schaffen, in dem die Kinder sich wohl fühlen. Die spielerischen Angebote machen ihnen Spaß und fordern sie, nicht zuletzt durch die andere Sprache, heraus. Die Kinder und Jugendlichen machen aktiv mit, durch die emotionale Situation, wird das Gelernte im Gehirn „angedockt“, durch die Verknüpfung von Sprach-Spielen mit Bewegungs-Spielen, Musik, Theater, sozialen und schöpferischen Erlebnissen, wird das Lernen für die verschiedenen Lern-Typen und auf verschiedenen Ebenen gefördert.
haben wir in Bezug auf Drogen. Auch bei den Älteren werden Zigaretten, Alkohol und illegale Drogen nicht akzeptiert.
Gewalt, sei sie auf sprachlicher oder körperlicher Ebene, lehnen wir strikt ab . Streitereien und Rangeleien sind aber zwischen Kindern nicht immer auszuschließen und können auch Teil des Gruppenprozesses sein.
Um Übergriffen und sexueller Gewalt (auch verbaler) vorzubeugen, werden die BetreuerInnen in der Teamerschulung für das Thema sensibilisiert, eine Selbstverpflichtungserklärung wird diskutiert und unterschrieben. Wir verlangen von unseren Mitarbeitern ein erweitertes Führungszeugnis. Wir unterstützen die Kinder darin, eigene Grenzen zu setzen und die der anderen zu respektieren. Im Falle eines (vermuteten) Übergriffes werden wir von externen Fachstellen beraten.
Elektronisches Spielzeug stört die gemeinsamen Aktivitäten und hat auch im Overnightcamp keinen Platz. Bitte lasst eure Gameboys u.ä. zu Hause.